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Mahler x 100

Otto Brusatti präsentiert sein neues Buch

Am 28. April stellte Otto Brusatti sein Buch „MAHLER x 100" im Österreichischen Theatermuseum vor, das soeben im echomedia buchverlag erschienen ist. Paulus Manker und Co applaudierten.

„Es ist ein Buch zum Blättern und darin Herumspringen", warnte Autor, Regisseur, Radio- und Filmemacher Otto Brusatti Mittwochabend sein Publikum im knallvollen Eroica-Saal des Österreichischen Theatermuseums, wo Ludwig van Beethovens „Eroica" angeblich uraufgeführt wurde, vor. Mit „MAHLER x 100" verfasste Brusatti anlässlich des Doppeljubiläums - am 7. Juli 2010 feiern wir Mahler's 150. Geburtstag und am 18. Mai 2011 seinen 100. Todestag - ein kleines Lexikon, das in 100 oft hintergründigen und ironischen Beiträgen dem Phänomen Mahler ohne Tabus auf den Grund geht. Der Autor beschreibt seine nicht immer konfliktfreie Ehe mit der legendären Alma Mahler, der er das Komponieren verbieten wollte, ebenso wie seinen Ödipus-Komplex, die Differenzen mit Sigmund Freud, dessen Honorare er nicht zahlen wollte, und natürlich seine künstlerische Genialität und Vielfältigkeit. Klar ist, dass der Hofoperndirektor polarisierte: während Arnold Schönberg ihn als Heiligen verehrte, monierte Richard Strauss sein „ruppiges Benehmen" und Alban Berg sinnierte über seine „unerhörte Liebe zur Erde und die Lust, in Frieden zu leben". Musikalisch begleitet das Duo „Klezmer Reloaded" (Maciej Golebiowski und Alexander Shevchenko) Brusatti's Lesungen und Erzählungen mit neu interpretierten Liedern von Mahler und dessen Familie.

Beim anschließenden Empfang mit Köstlichkeiten aus Margit Stolzlechner's Hollerei stießen mit Verlagschefin Ilse Helmreich unter anderem Regisseur Paulus Manker, die Festival-Intendanten Jeff Maxian (Mörderischer Attersee) und Martin Rummel (Wiener Gitarrenfestival und Klassik Musikfest Mühlviertel), Krimi-Autorin Beate Maxian, Musikverleger Willi Schlager (Astor Media) und Literaturexperte Helmut Schneider auf das so ziemlich einzige Highlight des Mahler-Jahres an, dem man von offizieller Seite wenig Beachtung schenkt, wie Brusatti bedauerte.

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  • Mahler-Präsentation © © Ludwig SchedlOtto Brusatti präsentiert "Mahler x 100"